Calisthenics – Interview mit Achim Gölles

Hi Achim, schön dass du die Zeit gefunden hast mit uns über Calisthenics zu reden. Aber zuerst: wer bist du eigentlich, erzähl was über Dich!

Hallo, mein Name ist Achim Gölles, ich komme aus Wien, bin 20 Jahre alt und mache seit fast 4 Jahren Calisthenics und leite außerdem das Projekt „Danube Calisthenics“, das ich Anfang letzten Jahres gegründet habe. Ich habe schon seit ich klein war alle möglichen Sportarten durchprobiert und habe mit 15 Jahren angefangen im Fitnesscenter zu trainieren und nach ca. 1 ¼ Jahren wurde mir das normale Fitnesstraining zu öde und ich bin dann mit 16 Jahren auf Calisthenics umgestiegen. Das war das erste Mal, dass ich mit einem Sport voll und ganz zufrieden war und dabei ist es bis heute auch geblieben.

2Anfangs habe ich mehr als ein Jahr lang nur Basics gemacht und somit mal ordentlich in die Grundkraft investiert, wobei ich durch das Fitnesstraining davor auch schon ein bisschen was aufgebaut hatte. Später habe ich dann mehr und mehr angefangen auch in Richtung Skills und vor allem Statics zu trainieren. Das Ganze habe ich mehr oder weniger beibehalten und derzeit bevorzuge ich eine Mischung aus Statics und anderen Moves, die Kraft und Kontrolle verlangen, Basics und weighted Basics und weighted Squats, da ich auf die Kraft, die man dadurch im ganzen Körper bekommt, ehrlich gesagt nicht verzichten will. 2014 habe ich angefangen bei den österreichischen Staatsmeisterschaften teilzunehmen, und dieses Jahr habe ich sie auch erstmals gewonnen und mich somit für die WM in Moskau qualifiziert, bei der ich mir im Juli den 17. Platz sichern konnte. Ich trainiere trotz allem nicht besonders wettkampforientiert, sondern trainiere was mir Spaß macht und vielleicht einen Monat vor einem Wettkampf ein bisschen spezifischer. Ich mache Calisthenics also bei weitem nicht nur um bei Wettkämpfen teilzunehmen.

Ich bin 173 cm groß und wiege derzeit ca. 65 kg. Neben dem Ganzen studiere ich Sport, Biologie und Religion auf Lehramt.

Du kommst ja aus Österreich, was kannst Du uns über die dortige Szene sagen?

Die österreichische Szene hatte praktisch erst 2014 ihren Startschuss in dem Sinne, dass hier meines Wissens das erste Mal eine Vernetzung über einzelne Standpunkte hinaus stattgefunden hat. Hierbei möchte ich mich bei Andi Lutz und Patrick Larch-Majerotto bedanken, die damals im Sommer die erste österreichische Meisterschaft organisiert haben. Ich und natürlich auch andere haben davor schon trainiert und man hat sich auch teilweise untereinander gekannt, aber irgendwie ging das ganze nie über die Grenzen der Bundesländer hinaus. Seitdem geht es langsam aber sicher bergauf, und seit diesem Jahr wächst die Vernetzung schon deutlich.

Dafür möchte ich mich vor allem bei Floh und David von Team Alpha Bar bedanken, die dazu einen großen Teil beigetragen haben und mit denen ich immer wieder gerne zusammenarbeite. Diesen Sommer haben sie das erste Mal neue Maßstäbe mit dem Barzflex-Bodyweightday gesetzt und echt ein tolles Event auf die Beine gestellt, das unter anderem auch die diesjährige Österreichische Staatsmeisterschaft beinhaltet hat. Aber auch die Bar Bros Graz und Streetworkout Carinthia haben denke ich einen tollen Beitrag zur Vernetzung in Österreich beigetragen und im Endeffekt ziehen alle am gleichen Strang und arbeiten zusammen. Ich selbst bemühe mich auch meinen Teil zum Wachstum beizutragen und hoffe, dass mir das mit Danube Calisthenics auch weiterhin gelingt. Wer genau wissen will, welche Standorte in Österreich auch noch aktiv sind, kann auf unserer Facebookseite „Streetworkout Austria“ nachsehen, dort gibt es einen nach Bundesländern eingeteilten Überblick.

Du bist religiös geprägt, wie kommt das und wie beeinflusst das dein (sportliches) Leben?

Ja ich bin Christ und ich glaube an Gott und die Bibel. Meine Eltern sind auch gläubig, aber ich würde nicht behaupten, dass ich es deshalb auch bin. Natürlich wird man geprägt und bekommt gewisse Dinge vermittelt, aber was man daraus macht ist immer noch die eigene Verantwortung. Ich wurde nie gezwungen mit in die Kirche zu gehen oder etwas Bestimmtes zu glauben und dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar, darum kann ich auch behaupten meine Entscheidung diesbezüglich selbst getroffen zu haben.

_DSC0057-Bearbeitet-BearbeitetBis ich 17 Jahre alt war, war das Ganze für mich nur so etwas wie eine Nebensache, die nicht unbedingt falsch erschien, aber die nicht wirklich die größte Bedeutung in meinem Leben hatte. Mit 17 habe ich aber begonnen mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen und selbst bewusst in der Bibel zu lesen, einfach weil ich gemerkt habe, dass das etwas in mir zum Guten verändert, und ich mehr davon wollte. Ich würde heute behaupten aus der Überzeugung heraus, dass die Bibel die Wahrheit ist, Christ zu seien. Die Wahrheit einerseits im Alltag und in persönlichen Dingen, aber auch die Wahrheit in Bezug auf die Wissenschaft oder die Historik. Ich studiere ja Biologie und gerade da finde ich Themen wie Wissenschaft-Glaube sehr interessant, mich haben meine Nachforschungen aber noch nie vom Gegenteil überzeugt. Mir ist klar, dass es in beide Richtungen viele offene Fragen gibt, aber ich glaube nicht, dass wir in diesem Universum jemals alles beantwortet bekommen werden, weder durch den Glauben, noch durch die Wissenschaft. Ich könnte über dieses Thema vermutlich 10 extra Interviews geben und darüber vielleicht sogar noch mehr erzählen als über Calisthenics, aber ich möchte hier doch beim Thema bleiben.

In meinem persönlichen Leben beeinflusst mich mein Glaube sehr stark, er gibt meinem Leben einen Sinn, und zwar keinen Sinn auf kurz- oder mittelfristige Zeit, sondern einen Sinn auf Dauer, der nicht verfliegt wie es vielleicht die Freude nach einem gewonnenen Wettkampf oder über einen neuen Rekord tut. Diese Dinge sind zwar alle gut und können viel Positives mit sich bringen, aber sie können uns im Endeffekt keinen Sinn fürs Leben geben. Ich könnte jederzeit einen Unfall oder etwas anderes haben und Schluss wäre es mit dem Sporteln oder vielleicht auch mit dem Studium, was hätte ich dann also von dem Ganzen? Ich denke im Leben kommt es auf mehr als nur Glück oder Erfolg an, das sind alles früher oder später vergängliche Dinge, wir haben viel davon selbst in der Hand, aber nicht alles.

Ich sehe den Glauben als eine Art „Training fürs wahre Leben“ und ich glaube, dass Gottes Wille immer das Beste ist. Gottes Wille und „das Beste“ sind also gleichzusetzen und ein- und dieselbe Sache. Das Beste ist es, in meinem Fall, das Beste aus meinem Leben zu machen, aus dem was mir als Grundvoraussetzung zur Verfügung steht. Das wäre glaube ich Gottes Wille für jeden Menschen. Deshalb beeinflusst mein Glaube auch mein Training, mein Studium, und alles andere

erstes ShirtCalisthenics habe ich schon betrieben als ich noch nicht so vom Glauben überzeugt war wie ich es heute bin. Ich finde die Sportart einfach verdammt geil und sie ist meine Leidenschaft, das sehe ich als einen Teil der mir gegebenen Grundvoraussetzungen, und die will ich somit zum Besten nutzen. Aber nicht nur für mich sondern auch für andere, denn wenn ich alles nur für mich selbst nutzen will, führt das auch nur ins Unglück, das habe ich schon oft gemerkt. Ich will das andere von meinem Wissen und meiner Erfahrung durch den Sport profitieren können und somit auch ein Stück weit Verbesserung in ihrem eigenen Leben erfahren. Deshalb beeinflusst der Glaube vielleicht nicht unbedingt nur mein eigenes Training, sondern vor allem die Art wir ich mein Wissen und Erfahrungen, die ich dadurch gemacht habe, mit anderen teilen will.

Ich bin nicht perfekt, niemand ist das. Mir gelingt es nicht in hundert Prozent der Fälle alles so zu machen wie ich es sollte, aber mein Glaube hilft mir denke ich näher an das Optimum heranzukommen.

Was glaubst du sind die größten Herausforderungen, denen Calisthenics-Anfänger zu Beginn gegenüberstehen!?

Ich denke die größte Herausforderung zu Beginn ist es sich überhaupt einmal zu orientieren. Es gibt so viele Theorien, Erzählungen und sogar Mythen darüber wie und was man trainieren sollte, und oft weiß man nicht was man jetzt glauben oder machen soll. Deshalb ist es vor allem wichtig eigenständig zu sein und auszuprobieren und sich zu informieren, aber auch nicht alles unhinterfragt zu glauben.

Was sollte ich unbedingt beachten, wenn ich mit Calisthenics anfange!?

Ich denke nicht, dass es jetzt ein großes Geheimnis gibt, in das Anfänger nicht eingeweiht sind oder so, aber ich würde es jedem empfehlen am Anfang ein gutes Niveau an Grundkraft aufzubauen, also in die Basics zu investieren und vor allem immer geduldig zu seien und nicht aufzuhören, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft. Es gibt keine bestimmte Formel, mit der man den Fortschritt heraufbeschwören kann, man muss immer das Beste aus seinen Grundvoraussetzungen und vor allem aus seiner Situation machen. Ich denke, es ist nicht unbedingt gut sich in ein bestimmtes Schema hineinzupressen, wenn man z.B. einen Körperteil mal nicht trainieren kann, trainiert man halt die anderen mehr, oder wenn die eine Trainingsmethode keine Fortschritte zeigt, probiert man was anderes.

 

Ich habe mit der Zeit aufgehört mir zu sagen „In der und der Zeit muss ich den und den Move können“, sondern ich versuche guten Gewissens alles zu geben um meine Ziele zu erreichen, und wenn sie da sind, sind sie da. Es ist gut und kann helfen so etwas wie ein Schema zu haben, aber im Calisthenics lassen sich Fortschritte selten fix nach Plan festlegen. Ich sehe sehr oft Anfänger, die z.B. sagen: „In 3 Monaten kann ich den Muscle Up“, und dann sind sie entweder enttäuscht, weil es vielleicht nicht so ist, oder noch schlimmer: Sie machen Einsparungen bei der Ausführung um sich einreden zu können ihr Ziel erreicht zu haben. Deshalb finde ich es besser einfach alles zu geben, denn die Ergebnisse kommen so oder so, und auf Dauer ist man so sogar schneller, manches kann man eben nicht erzwingen. Außerdem kann es ja manchmal umgekehrt sein und man lernt manches vielleicht sogar schneller als gedacht.

Sich zu informieren kann in extrem vielen Situationen die Lösung für ein Problem sein, denn die Lösung existiert im Normalfall immer, man muss sie nur suchen. Das Internet steckt voll mit Tutorials, Artikeln und anderen Beiträgen zum Thema Calisthenics. Aber es gibt auch Bücher und vor allem viel Wissen, das vielleicht schon im Kopf eines Trainingskollegen oder Bekannten steckt. Wie gesagt hinterfragen oder ausprobieren muss man es natürlich trotzdem selbst, vieles, das man erfährt, kann natürlich auch falsch sein oder falsch verstanden worden sein, selbst denken ist deshalb immer gefragt, wenn man gut werden will. Ich würde zusammenfassend sagen, dass, nicht nur am Anfang, sondern sowieso, es das Wichtigste ist zu MACHEN und immer selbst nachzudenken und einfach einmal anzufangen, weil am meisten lernt man aus Erfahrung selbst.

Welche Rolle spielt für dich die richtige Ernährung?                                                     

Viele sagen Sport ist 50 % Ernährung und 50 % Training. Diese Meinung vertrete ich nicht, denn nur mit guter Ernährung wird in Calisthenics selbst nicht viel vorangehen, wenn ich nicht gescheit trainiere. Deshalb ist das Training selbst schon immer das Fundament, denn es ist immer ausbaufähig, gesünder als „gesund“ kann ich nicht essen aber mehr trainieren als „viel“ kann ich immer.

Trotzdem spielt die Ernährung für mich natürlich dennoch eine sehr wichtige Rolle, ich will schließlich das Beste aus mir rausholen. Die Ernährung wirkt sich natürlich auf das Körperfett-Muskel-Verhältnis und noch sehr viele andere wichtige Dinge wie Gesundheit und Wohlbefinden aus, schließlich zieht der Körper alles, was ich an Aufbau aber auch an Regeneration für meinen Fortschritt brauche aus der Nahrung. Deshalb achte ich grundsätzlich darauf ausgewogen zu essen: viele langkettige Kohlenhydrate, viel Obst und Gemüse, und hauptsächlich pflanzliche Fette. Protein beziehe ich auch aus nicht tierischen Quellen wie Hülsenfrüchten aber auch aus Getreide. Das Ganze hat aber natürlich auch seine Grenzen, bevor ich jetzt eine Stunde in einem Biomarkt nach irgendeinem speziellen Produkt suche, trainiere ich lieber eine Stunde länger. Ich esse weder extrem viel noch extrem wenig Zucker und nichts, was man nicht in einem halbwegs normalen Supermarkt bekommen würde. Supplemente nehme ich gar keine, das halte ich nicht für nötig.

6An einem Durchschnittstag würde ich in der Früh ein dickes Erdnussbutterbrot, zu Mittag Reis mit etwas Fleisch oder andere normale Hausmannskost, vor dem Training eine Schüssel Müsli oder ein paar Müsliriegel oder vielleicht Studentenfutter, beim Training 2-3 Bananen (die sind Standard bei mir), nach dem Training was kleines Süßes und dann vor dem Schlafen gehen eine große Schüssel Vollkornnudeln mit Pesto essen. Zwischendurch esse ich immer wieder ein Stück Obst oder Gemüse, sodass ich normalerweise auf 5-10 Stück am Tag komme. Wie ihr also seht nichts besonders Außergewöhnliches, ich esse im Normalfall nach Hunger und Gefühl, sodass ich weder einen Kalorienüberschuss noch ein -defizit habe.

Welche Rolle spielt für dich Mobilitätstraining?

Mobilitätstraining spielt für mich auch keine unwichtige Rolle, durch das Trainieren vieler statischer Übungen tendiert man leichter dazu Verspannungen oder Dysbalancen zu entwickeln. Dem Ganzen versuche ich natürlich dadurch, dass ich auch viel Basics trainiere, entgegenzuwirken. Gewissermaßen sind sie für mich teilweise eine Art Mobilitätsübungen, gerade wenn ich meine Muskeln dabei passiv dehne, so wie z.B. bei tiefen Dips oder Pushups, Skin the Cats aber auch z.B. Pullups bei denen ich mich aktiv unten aushänge, das sind alles Übungen, die ich mehr oder weniger täglich mache. Außerdem dehne ich mich zumindest 4-5x die Woche, also bei fast jedem Training, einmal komplett von oben bis unten durch. Mit Terrabändern arbeite ich auch ganz gerne, vor allem um meine Hände und Finger nach Übungen wie dem Planche Ausgleichsbewegungen machen zu lassen.

Wenn du nur noch 3 Übungen machen dürftest, welche wären das und warum?

Weighted Squats, Frontleverpullups und Full Range of Motion Handstandpushups. Mit den Squats hätte ich meine Beine und die Hüftmuskulatur abgedeckt, mit den Frontleverpullups meine Zug- und Bauchmuskulatur, und mit den Handstandpushups meine Druckmuskulatur. Somit hätte ich jede Muskelgruppe zumindest einmal dabei. Mir würde zwar trotzdem einiges abgehen, aber zum Glück darf ich ja mehr als nur 3 Übungen machen.

Wohin wird sich deiner Meinung nach die Calisthenics-Szene in den nächsten Jahren entwickeln?

Ich kann überhaupt nicht fix sagen, in welche Richtung es gehen wird. Ich denke, die Calisthenics- und Streetworkout-Szene ist jetzt schon unglaublich vielseitig und wird es auch weiterhin bleiben oder sogar noch mehr werden. Das Niveau wird in allen Ebenen höher und das Training professioneller, aber ich hoffe das trotz allem niemals der Gedanke verloren geht, was das Ganze vor allem unter dem Namen „Streetworkout“ eigentlich ist: nämlich Training mit dem eigenen Körper, möglichst unabhängig von Zeit, Ort aber auch persönlichem Hintergrund und vor allem Geld, und das ist auch der Grund warum ich die Sportart heute noch so liebe.

Was ich ein bisschen schade finde ist, dass die WSWCF, die Calisthenics und Streetworkout als einziger weltweiter Dachverband mit genormten nationalen Meisterschaften und einer zusammenführenden WM in der Öffentlichkeit vertritt, sich derzeit nicht darum kümmert, dass bei den von ihnen veranstalteten Wettkämpfen nicht unbedingt so gewertet wird, dass derjenige, der am härtesten trainiert hat, gewinnt, sondern derjenige, der sich am besten an das vorgegebene Judgingsystem anpasst. Natürlich verlangt das immer noch eine Menge hartes Training, und ich bin der WSWCF sehr dankbar für die Arbeit, die sie im Bereich Vernetzung beigetragen hat, aber ich das wäre noch ausbaufähig, aber es geschieht zu wenig in diese Richtung, weil anscheinend nicht unbedingt immer die schwierigsten Moves am besten beim Publikum ankommen. Einige hart trainierende Athleten müssen aber leider darunter leiden. Trotz allem ist Calisthenics natürlich viel mehr als nur ein Punktesystem, und von solchen Details darf man sich als Sportler nicht unterkriegen lassen. Calisthenics bleibt immer noch das, was man selbst daraus macht.

Es wird natürlich auch an allen Ecken und Enden versucht Geld damit zu machen, was teilweise ja auch in Ordnung ist, solange der Hintergrundgedanke der richtige ist und ein angemessenes Service dafür geleistet wird. Aber man sieht auch hier schon, dass vor allem Anfängern oder Uninformierten versucht wird einzureden, was man nicht alles braucht: die neusten entwickelten Supplements, die neueste Funktionskleidung und irgendwelche „6-Wochen-Sixpack“-Pläne. Das sind alles Dinge, die nicht in jeder Hinsicht schlecht sein müssen, aber was man für Calisthenics zuerst einmal braucht ist sich selbst und sonst nichts.

Egal was sich auch gutes oder schlechtes Rund um die Szene abspielen mag, meinen persönlichen Zugang zu Calisthenics wird das nicht großartig verändern, ich liebe den Sport so wie ich ihn betreibe und werde versuchen ihn so lange und gut wie es möglich und gut ist zu betreiben.

Was ist deiner Meinung nach der beste Calisthenics Park in Österreich?

Meines Wissens ist der am vielseitigsten ausgestattete und hochwertigste Trainingspark in Österreich der Barzflex-Park in der Hopsagasse 5-7 in Wien. Glücklicherweise nicht weiter als 300 m von meiner Haustür entfernt.

Aktuelle Projekte bzw. wo können die Leute mehr von Dir erfahren!?

Zurzeit arbeite ich, wie schon erwähnt, an meinem Projekt „Danube Calisthenics“, dazu gibt es unter demselben Namen einen YouTube-Kanal mit Trainingsvideos und Tutorials und eine Facebookseite, dort geht es hauptsächlich um Tipps und Infos rund ums Training. Wer meinen persönlichen Trainingsalltag mitverfolgen will, kann mir ganz einfach auf Instagram ( @achim_goelles ) folgen, dort gibt es mehr Einblicke in mein eigenes Training. Außerdem biete ich über Danube Calisthenics an, Fragen rund ums Training zu beantworten und alle, die in Wien wohnen, können theoretisch sogar auch mal bei meinem Training vorbeischauen, schließlich trainiere ich vor allem im Sommer hauptsächlich in öffentlichen Parks.

Letzte Worte/Grüße..

Danke für das Interview und Grüße an alle, die selbst trainieren, ich hoffe ihr habt euch ein bisschen was mitnehmen können. Haut rein! Gib eam!

Mehr über Achim erfahrt ihr auf seiner Facebook Seite:

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Paul Böhme
Über Paul Böhme
Co-Founder of Calisthenics-Parks and chief of editorial staff.

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